Fudder: Video-Umfrage im Schnelldurchlauf

UmfrageDer Bundesgerichtshof hat es kürzlich bestätigt: Fahrradfahrer, die Opfer eines Verkehrsunfalls geworden sind, haben auch dann Anspruch auf Schadensersatz, wenn sie keinen Helm getragen haben. Die Fudder-Redaktion nahm das Urteil zum Anlass, in der Freiburger Fußgängerzone O-Töne von Passanten einzufangen. Sie experimentierten dafür mit dem Videodienst Vine. Mithilfe einer Smartphone-App lassen sich sechs Sekunden lange Videosequenzen aufnehmen, die aufgrund ihrer Knappheit sehr schnelle und prägnante Antworten erfordern. Während sich die Befragten geschlossen über das Urteil freuten, waren die Reaktionen der Leser auf dieses Video-Experiment eher gemischt.

FLUTER: Anderes Land, anderes Studium

Bild 1Studium ist nicht gleich Studium. Unterschiede gibt es jedoch nicht nur zwischen den verschiedenen Fachrichtungen. Andere Anforderungen, Verhaltensregeln oder Lernbedingungen, jedes Land hat seine kulturellen und strukturellen Eigenheiten. Die Redaktion des fluter hat sechs Studierende von vier verschiedenen Kontinenten zu ihrem Uni-Alltag befragt.
Ein Oxford-Student berichtet vom schwierigen Einstellungsprozedere, das sich aber in einer großartigen Betreuung bezahlt macht. Eine Logopädiestudentin aus Finnland lobt das egalitäre und praktisch ausgerichtete Bildungssystem ihres Landes, während ein Musikfan in den Niederlanden selig Heavy Metal studiert und seine Fachwahl damit begründet, dass er „als Geisteswissenschaftler auch keine besseren Jobchancen“ hätte.
In Japan sei es hingegen besonders wichtig, dass man an einer namenhaften Uni seinen Abschluss macht, berichtet Sakura aus Tokio. Kurioserweise gelte  es nicht als unhöflich, während einer Vorlesung ein Nickerchen zu machen.
Ein südafrikanischer Marketingstudent kritisiert, dass die Bildung in seinem Land  zu sehr vom Einkommen abhängig sei und eine Qutoenregelung noch immer notwenig sei, um als schwarzer Südafrikaner in Führungspositionen zu gelangen. Die brasilianische Film-Studentin aus Rio de Janeiro sieht zuversichtlich in die Zukunft. Trotz mancher Schwachpunkte in der Infrastruktur und dem Schulsystem, freut sie sich, dass die öffentlichen Universitäten mehr gefördert werden und einen immer besseren Ruf genießen.

CHILI: Was würdest du tun?

Bild 2Gedankenspiele machen Spaß. Das hat sich auch die Jugendredaktion der Kreiszeitung (Syke) gedacht und eine Straßenumfrage gestartet. Was würden Jugendliche unternehmen, wenn sie ein ganzes Jahr geschenkt bekämen – ein Jahr frei von Schule, Ausbildung oder Job? Die Antworten der Befragten könnten kaum unterschiedlicher ausfallen. Während die einen mit einen VW-Bulli Amerika und Kanada erkunden oder mit dem Motorrad die Route 66 befahren würden, haben andere ganz handfeste Projekte im Kopf. So träumt ein junger Mann von einer eigenen Fleischerei in Spanien, ein weiterer würde sofort ein Mehrgenerationenprojekt starten und eine andere würde alles daran setzten, Autos auch bei Glatteis rutschsicher zu machen. Alle gesammelten Tagträume gibt es bei Chili.

NÜRNBERGER NACHRICHTEN: Die erste Bilanz

Die Seminare sind vorbei, die letzten Prüfungen gilt es noch zu überstehen und dann können die Semesterferien endlich beginnen. Für viele Studierende geht in diesen Tagen das erste Semester ihres Studiums zu Ende. Die Nürnberger Nachrichten fragte bei den „Erstis“ nach, wie sie diese ersten ereignisreichen Monate erlebt haben.
Eine Mitarbeiterin der Redaktion berichtete zunächst von ihren eigenen Erfahrungen und befragte noch vier weitere Kommilitonen aus anderen Studiengängen. Haben sich die eigenen Erwartungen erfüllt? Was war schwierig am Anfang?  Eine der wichtigsten Fragen ist jedoch, ob das gewählte Studienfach tatsächlich das Richtige ist.

JUGEND SPEZIAL: Wenn die Kinder das Nest verlassen

Es gibt für einen jungen Menschen kaum einen größeren Schritt in Richtung Erwachsenendasein als das Elternhaus zu verlassen. Während es für die Kinder zumeist mit Abenteuer und neuen spannenden Erfahrungen verbunden ist, bedeutet jene Zäsur für die meisten Eltern Stress und Sorge. Die Jugendredakion der Südwest Presse hat sich beider Seiten angenommen. Ein zentraler Artikel stellt die 17-jährige Marina vor, die kurz vor ihrem Auszug steht. Während sie gar nicht erst versucht, ihre Vorfreude zu verhehlen, stehen ihre Eltern der Nestflucht mit gemischten Gefühlen gegenüber. Trotz aller Sorgen sei es ihnen aber wichtig, dass ihre Tochter ihren Weg geht. Neben dem Artikel wurden Statements von Jugendlichen aus der Region gedruckt. Beinahe alle Befragten gaben an, dass sie sich auf diesen großen Schritt freuten. In einem Interview gibt ein Psychologe abschließend Eltern und Kindern Ratschläge, wie sie diese spannende Zeit ohne Spannungen bewältigen können.

X-RAY: Ein Leben nach der Schulzeit

Jahrelang bestimmte der Schulalltag das Leben und der Wunsch nach einem guten Abschluss die Gedanken. Plötzlich ist das alles vorbei und das „wahre Leben“ beginnt. Was nun? Ausbildung, Uni oder doch lieber ein Jahr ins Ausland? Kaum ein Lebensabschnitt ist von größeren Brüchen und Entscheidungen geprägt als die Phase, die der Schulzeit folgt.


Die Redaktion von X-Ray, der Jugendseite des Remscheider General-Anzeigers fragt bei den Remscheider Jugendlichen nach, wie es ihnen in dieser Umbruchszeit ergangen ist. Über ihre Facebook-Seite verschickt die Redaktion derzeit Fragebögen an Jungen und Mädchen aus der Region und Umgebung, in denen diese zu ihrer Lebensituation befragt werden. In loser Abfolge sollen jene nun auf der X-Ray-Seite erscheinen.


Den Anfang macht Esther, die es von Remscheid nach Münster verschlagen hat, wo sie studiert. Sie berichtet von ihren Erfahrungen bei der Wohnungssuche, was ihr an ihrem neuen Zuhause gefällt und was sie vermisst.

  • © 2018 Bundeszentrale für politische Bildung
Top