FUDDER: Inklusive Theatergruppe besucht

Über ihren Schatten springen – das musste fudder-Mitarbeiterin Carolin Scheidel nach ihren eigenen Worten, als sie kürzlich an einer Probe einer inklusiven Theatergruppe in Freiburg teilnahm.

Genau darum gehe es auch bei dem Projekt, das sich „Die Schattenspringer“ nennt und an dem 16 Personen mit und ohne Behinderung teilnehmen.

Scheidel schildert wie sich nach kurzer Zeit ihre eigene Schüchternheit legt und sie sich schnell in der Gruppe aufgenommen fühlt. Außerdem zeigt sie sich begeistert von Improvisationstalent der Gruppe.

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JUNGE ZEITEN: Einen Tag lang blind

Bildschirmfoto 2014-08-06 um 15.03.16Immerwährende Dunkelheit  – Das ist eine Horrorvorstellung für jeden sehenden Menschen. Und doch meistern viele Menschen auch ohne Augenlicht ihren Alltag. Allein in Deutschland gibt es nach einer Schätzung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) rund 150.000 Blinde.  Eine Autorin von Junge Zeiten, der Jugendseite des Kölner Stadt-Anzeigers, wollte einmal selbst erfahren, wie schwer es ist, sich blind zu orientieren. Für ihren Selbsttest lief sie mit verbundenen Augen und Blindenstock durch ihre Heimatstadt. Sie wurde von ihrer Schwester begleitet, die ihr von Zeit zu Zeit den Weg half. Im Text schildert die Autorin das Gefühl der Orientierungslosigkeit, des Schwindels, aber auch wie sich ihre verbliebenen Sinne schärften.

CHILI: Idole im Alltagstest

ChiliIdole – Sie sind exzentrisch, berühmt und werden bewundert. In den meisten Fällen sind es gerade jene außergewöhnlichen Verhaltensweisen und ihr Leben außerhalb der Norm, die sie berühmt gemacht haben. Doch wie alltagstauglich sind deren Eigenheiten? Chili-Autorin Mara hat sich vorgenommen,  das zu testen. An sechs Tagen widmet sie sich jeweils einer Berühmtheit und übernimmt deren Erfolgsrezepte. Sie geht im Lady Gaga-würdigen Weltraumoutfit in den Baumarkt und bemerkt, dass ihr Leben auch ohne Johnny Knoxville genug Jackass-Stunts hergibt. Sie baggert in dreister Barny Stinson-Manier, stellt sich blöd wie Paris Hilton und übt sich in Sachlichkeit und  Zurückhaltung wie Angela Merkel. Konsequent bleibt sie dabei in ihrer Rolle und stellt ihre Mitmenschen auf so manche Geduldsprobe.

SCHWÄBISCHE POST: Selbstversuch auf der Straße

Jds_StraßenkinderWie fühlt es sich an, von seinen Mitmenschen abgelehnt, misstrauisch beäugt und vielleicht auch bemitleidet zu werden? Die Jugendredaktion der Schwäbischen Post ist einem Aufruf des Kinderhilfswerks „terres des hommes“ gefolgt und hat einen Selbstversuch gestartet. Drei junge Mitarbeiter der Zeitung verbrachten einige Stunden in der Fußgängerzone ihrer Stadt, nicht zum Shoppen, nicht als Spaziergänger, sondern als Straßenkinder. Sie bettelten, sprachen Passanten an und putzten für ein kleines Trinkgeld sogar Schuhe. Ihre Eindrücke und Gefühle während der Aktion hielten sie schließlich in Form einer Reportage fest. Sie waren erstaunt, wie gereizt und ablehnend die Mitmenschen auf sie reagierten. Nur wenige gaben etwas oder zeigten Mitleid. Zusätzlich zu dem Selbstversuch erschien auf der Jugendseite ein kurzer Artikel zum Thema Kinderarmut. Diese fängt nicht erst bei Straßenkindern an. Es gibt viele Kinder in Deutschland, die hungrig in der Schule sitzen, an Schulausflügen nicht teilnehmen können und noch nie ihrem Leben in den Urlaub gefahren sind.

JUNGE ZEITEN: Ein Tag voller Komplimente

Es sind meist die kleinen Gesten, wie ein freundliches Lächeln oder ein ehrliches Kompliment, die den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem schönen Tag ausmachen. So kreierte Junge Zeiten-Autorin Denise Dahmen kurzerhand den „Tag der Komplimente“.

Sie startete einen Selbstversuch, in dem sie einen Tag lang jedem Menschen der ihr begegnete, ein Kompliment machte. Leicht fiel es, ihre Liebsten zu beglücken, das leckere Frühstück des Vaters, die neuen Schuhe der Freundin oder den Wohlgeruch des Freundes zu loben. Schwierig wurde es allerdings bei Mitmenschen, die sie kaum kannte oder auch nicht wirklich mochte.

Doch nach anfänglicher Scheu wurde ihr bewusst, dass sie durch aufmerksames Beobachten ihrer Umwelt jedem ihrer Mitmenschen ehrliche Komplimente machen konnte. Mit geschärftem Blick ging sie durch den Tag und erntete neben lächelnden Gesichtern selbst auch lobende Worte.

NEON: Nonstop online

Immer mehr Menschen sind immer häufiger und länger im Internet unterwegs. So der Tenor vieler Studien der letzten Jahre, die sich mit der Internetnutzung der Deutschen beschäftigen.
Vielen Menschen ist dies zu viel, sie schalten immer öfter bewusst den PC aus oder testen, wie es ist, ein paar Tage lang mal nicht online zu sein, mal nicht Mails zu checken oder mal nicht permanent auf facebook zu posten, wo man sich gerade warum befindet. Und siehe da, sie stellen dabei fest, dass es durchaus auch ein paar Tage ohne Internet geht.
Den Spieß umgedreht hat der Neon-Redakteur Philipp Schwenke. Für einen Selbstversuch hat er sich vorgenommen, zwei Wochen pausenlos online zu sein. Was er dabei alles erlebt hat, vom Lebensmitteleinkaufen bis zum Google Street View-Spaziergang kurz vorm Lagerkoller, hält der Redakteur in einem knappen Tagebuch fest. Und durch die mitaufgeführten Uhrzeiten kann man seinen Online-Tagesablauf und seine aktuelle Stimmungslage ziemlich gut nachvollziehen.
Unter Neon.de gibt es den Bericht, der in der Neon-Ausgabe von Juni 2011 veröffentlicht wurde, auch online.

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