BLICKWINKEL: Video-Schulporträts

„Zeigt her eure Schule“: Nach diesem Motto verfährt BLICKWINKEL, die Jugendredaktion der Geislinger Zeitung.
Begleitet vom Videoteam der Südwest Presse stellen die Jungredakteure ihre Schulen in mehrteiligen Videoreportagen vor.
So werden etwa spezielle Schulprojekte gezeigt, wie etwa die Schulband oder die Übungsfirmen, bei denen die Schüler Unternehmen leiten, die mit Firmen aus der Region zusammenarbeiten.
Außerdem erklärt der Schulleiter das Grundkonzept der Schule, etwa wie versucht wird, durch Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen einen Praxisbezug herzustellen.
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JUGEND SPECIAL: Lehrer und Schüler über Strafarbeiten befragt

Angeblich war es eine Strafarbeit in der Schule, die das Genie des Carl Friedrich Gauß offenbarte. So wurde ihm auferlegt, die Zahlen von 1 bis 100 miteinander zu addieren, was der spätere Mathematiker innerhalb kürzester Zeit vollbrachte.

Zu Gauß‘ Zeiten waren Strafarbeiten noch an der Tagesordnung, heutzutage wird ihr Sinn und Zweck immer häufiger in Frage gestellt. Auch deshalb hat die Jugendredaktion der Südwest Presse sich auf der Jugendseite JUGEND SPECIAL mit dem Thema beschäftigt.

Die Nachwuchsredakteure befragten Schüler darüber, ob sie schon einmal Strafarbeiten leisten mussten und um welche Aufgaben es sich dabei handelte. Auch zwei Lehrer kommen zu Wort. Sie erklären, wie sie zu Strafarbeiten stehen und in welchen Situationen sie sie vergeben. Außerdem werden Schüler danach gefragt, ob sie Strafarbeiten generell für angemessen halten.

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SZENE-EXTRA: Von der Mittleren Reife an die Uni

Bild 2Der klassische Weg zum Studium führt über das Abitur an einem Gymnasium. Dass dieser klassische Weg nicht mehr der einzige ist, zeigt die Redaktion von Szene-Extra, der Jugendseite der Nürnberger Nachrichten in ihrer Serie „Wege zum Studium“. Zwölf Quereinsteiger erzählen wie sie an die Universität gekommen sind. Der Anteil der Studienanfänger ohne Gymnasialabitur hat sich allein zwischen 2007 und 2010 mehr als verdoppelt. Grund dafür sind gelockerte Zugangsbedingungen an den Universitäten. Außerdem werden immer mehr Studienfächer angeboten, die kein klassisches Abitur voraussetzen. Die Quereinsteiger aus der Serie erzählen beispielsweise wie sie von der mittleren Reife über ein Fach-Abi oder von einem Handwerksberuf an die Uni gekommen sind.

STIMMT!: In wichtiger Mission

Bild 2Sind die Abiturprüfungen überstanden, machen sich ganze Wagenladungen Papier und Antworten auf eine komplexe Irrfahrt durch insgesamt drei Korrekturinstanzen.  Von den Schulen geht es in die Regierungspräsidien, zum Zweitkorrektor, zurück zur Sammelstelle, zum Endkorrektor und wieder zurück in die Schule. Allein in Baden-Württemberg durchlaufen rund 204.000 Arbeiten dieses Prozedere. Die Redaktion von Stimmt! hat sich bei den Schulen der Region umgehört, wie sie diesen bürokratischen Kraftakt organisieren. So fährt der Schulleiter einer Schule die  Dokumente, die über die Zukunft seiner Schüler entscheiden, auch persönlich, vom Hausmeister eskortiert, im Kinderwagen zur Sammelstelle.

SPREEWILD: Eingeschränkte Freiheit

Bild 2Wie steht es um die Pressefreiheit bei Schülerzeitungen? Ein Artikel bei Spreewild, der Jugendseite der Berliner Zeitung, zeigt verschiedene Formen der Einschränkung auf. Das kann zum einem das Eingreifen von Lehrern und Schulleitern sein, die in strittigen Fällen über die Köpfe der Redaktion hinweg entscheiden.
Es gibt aber auch Einflussnahmen von Unternehmen, die versuchen, Werbung in redaktionelle Inhalte einzubringen. Die Jugendpresse Deutschland will diesen Entwicklungen durch Rechtsberatung und Vernetzung entgegenwirken. Die Details und Hintergründe gibt es auf spreewild.de nachzulesen.

Szene-Extra: Ein Klassenzimmer im Gefängnis

Bild 5Einen jungen Menschen, der im Gefängnis sitzt, quälen vielleicht zuerst andere Sorgen als die nach verpassten Schulstunden. Aber irgendwann, wenn der Gefängnisalltag seine ganze Tristesse offenbart, fühlen die meisten doch wie kostbare Lebenszeit ereignislos verrinnt. Die Redaktion von Szene-Extra, der Jugendseite der Nürnberger Nachrichten stellt drei junge Gefängnisinsassen vor, die ihre Haftzeit nutzen, um zur Schule zu gehen und einen Schulabschluss nachzuholen. Vier Stunden am Tag bekommen Sie Unterricht. Die Einschlusszeit nach dem Mittagessen nutzen sie für die Hausaufgaben. Einer von ihnen übt sogar mit seinem britischen Zellennachbarn Englisch und macht Pläne für die Zeit nach der Haft.

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