ZiSH: Die Musik der Eltern

Bild 4Es gehört zum Kreislauf des Lebens und zum immergleichen Spiel der Generationen, dass Teenager die Lieblingsmusik ihrer Eltern in den meisten Fällen peinlich oder langweillig finden. Man ist ihr auf endlos langen Autofahrten schutzlos ausgeliefert und kann gar nicht anders als mitzuhören.
Ob freiwillig oder nicht, die Musik der Kindheit prägt den persönlichen Geschmack. Von einem wohligen Gefühl des Erinnerns, gar der Vorliebe für die alten Helden bis hin zur klaren Abgrenzung ist alles möglich.
Bei ZiSH, der Jugendseite der Hannoverschen Allgemeinen erzählen vier Autoren, wie die Musik ihrer Eltern ihr eigenes Musikerleben beeinflusst hat. Dabei treten nicht selten geheime Vorlieben zu Tage, die vor den eigenen Freunden verheimlicht werden.

JUGEND SPEZIAL: Geld für Kindertaschen

Kost und Logis sind bei Mama und Papa selbstverständlich inbegriffen. Doch auch Kinder und Jugendliche möchten sich von Zeit zu Zeit kleine Wünsche selbst erfüllen und etwas kaufen. Taschengeld ist eine gute Möglichkeit für Eltern, ihren Kindern den Umgang mit Geld beizubringen.
Die Redaktion von Jugend Spezial, der Jugendseite der Südwest Presse widmet diesem Thema eine ganze Seite. Im Aufmacher erzählen zwei Schülerinnen, wieviel Taschengeld sie bekommen und wofür sie es in der Regel ausgeben. Zusätzlich hat die Redaktion eine Straßenumfrage unter Jugendlichen durchgeführt und eine Pädagogin zum Thema befragt. Diese sagt, dass Taschengeld zum Ausgeben und nicht zum Sparen gedacht sei und keinesfalls als Belohnung oder Bestrafungsmittel eingesetzt werden sollte.

JUGEND SPEZIAL: Wenn die Kinder das Nest verlassen

Es gibt für einen jungen Menschen kaum einen größeren Schritt in Richtung Erwachsenendasein als das Elternhaus zu verlassen. Während es für die Kinder zumeist mit Abenteuer und neuen spannenden Erfahrungen verbunden ist, bedeutet jene Zäsur für die meisten Eltern Stress und Sorge. Die Jugendredakion der Südwest Presse hat sich beider Seiten angenommen. Ein zentraler Artikel stellt die 17-jährige Marina vor, die kurz vor ihrem Auszug steht. Während sie gar nicht erst versucht, ihre Vorfreude zu verhehlen, stehen ihre Eltern der Nestflucht mit gemischten Gefühlen gegenüber. Trotz aller Sorgen sei es ihnen aber wichtig, dass ihre Tochter ihren Weg geht. Neben dem Artikel wurden Statements von Jugendlichen aus der Region gedruckt. Beinahe alle Befragten gaben an, dass sie sich auf diesen großen Schritt freuten. In einem Interview gibt ein Psychologe abschließend Eltern und Kindern Ratschläge, wie sie diese spannende Zeit ohne Spannungen bewältigen können.

RED.CHAT: Mit den Eltern in die Ferien

Für knapp die Hälfte der deutschen Schüler sind die Sommerferien schon vorbei, die andere Hälfte kann sich noch über ein paar Wochen freie Zeit freuen. Wie diese Tage am liebsten verbracht werden, darin unterscheiden sich die Jugendlichen, auch wenn die Interessen in der gleichen Altersgruppe noch näher zusammen liegen als es meist der Fall ist zwischen Eltern und ihren Kindern. Das zeigt sich vor allem beim gemeinsamen Urlaub: Eltern haben da oft andere Ideen für die Freizeitgestaltung als ihr Nachwuchs, sie wollen vielleicht eher einen Stadtbummel machen während ihre Teenager-Kinder lieber am Strand faulenzen.


In diesen und anderen unterschiedlichen Interessenslagen kann ein enormes Konfliktpotential liegen, wie die Autorin Aliki Nassoufis von Red.Chat, dem Jugendportal der Frankenpost, zeigt. Was gegen Familienstreitigkeiten am Urlaubsort hilft und welche Themen besser im Vorfeld besprochen werden sollten, erklärt Nassoufis in ihrem Artikel. Dafür sprach sie mit einem Erziehungsberater, dem Dr.-Sommer-Team der „Bravo“ und mit einem Jugendpsychologen.

FLUTER.DE: Mehrsprachig Aufwachsen

In vielen Familien werden mehrere Sprachen gesprochen. Wenn die Eltern unterschiedliche Nationalitäten haben oder in ein fremdes Land emigriert sind, wachsen die Kinder mehrsprachig auf. Wie sich das im Alltag gestaltet und welche Vorteile das haben kann, wird auf Fluter.de behandelt. Karoline Kuhla stellt zwei Jugendliche vor, die zwei- oder sogar dreisprachig leben. Claudio Hinterhäuser spricht mit seiner Mutter deutsch, während sein Vater ihn stets auf italienisch anredet. Simon Hannas Mutter ist Deutsche, sein Vater Ägypter und neben diesen beiden Sprachen spricht er außerdem fließend Englisch. In zwei Poträts berichten die jungen Männer in der Ich-Perspektive welche Rolle die jeweiligen Sprachen in ihrem Leben und für ihre Identität spielen. In welcher Sprache denken und träumen sie und wie funktioniert die alltägliche Kommunikation in der Familie? Am Ende  machen sich beide Gedanken, ob sie ihre eigenen Kinder ebenfalls bilingual erziehen würden.

NEON.DE: Fremd geworden

Beziehungen sind schwierig und verändern sich stetig. Sie aufrecht zu erhalten erfordert Engagement und Einfühlungsvermögen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Beziehung unter Freunden handelt, um die Beziehung zum Partner/zur Partnerin oder auch um die Beziehung zu den Eltern.


Letzterer hat die Neon-Redaktion einen langen Artikel gewidmet, in dem sie die wechselhafte Verbindung zwischen Kindern und Eltern unter die Lupe nimmt und zeigt, wie man mit der Veränderung der Beziehung zurechtkommt, die zwangsläufig entsteht, wenn die Kinder erwachsen werden.


Dazu entwickelt die Autorin Annabel Dillig fünf möglichen Elterntypen, die sie kurz charakterisiert und in die wohl jeder seine Eltern einordnen könnte. Bei der Beschreibung der Typen geht sie auch darauf ein, welche Reaktionen der jeweilige Elterntyp beim Kind auslösen könnte und wie man mit diesem Elterntyp umgehen kann. Unterstützt wird der Artikel durch Tipps und Analysen von Experten in Sachen Eltern-Kind-Beziehung. Den ganzen Artikel findet ihr bei neon.de.

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