jugenddrehscheibe on tour: Bei der Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder

Rund 1.900 Einsendungen aus ganz Deutschland erreichten die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder in diesem Jahr. Veranstaltet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland.

Kürzlich tagten die Juroren im Brandenburger Landtag in Potsdam um die Gewinner der sechs verschiedenen Schulkategorien zu küren.

Das Videoteam der Jugenddrehscheibe hat sich dort umgesehen und mit Jurymitgliedern darüber gesprochen, was bei der Auswahl besonders zu beachten ist.


BLICKWINKEL: Video-Schulporträts

„Zeigt her eure Schule“: Nach diesem Motto verfährt BLICKWINKEL, die Jugendredaktion der Geislinger Zeitung.
Begleitet vom Videoteam der Südwest Presse stellen die Jungredakteure ihre Schulen in mehrteiligen Videoreportagen vor.
So werden etwa spezielle Schulprojekte gezeigt, wie etwa die Schulband oder die Übungsfirmen, bei denen die Schüler Unternehmen leiten, die mit Firmen aus der Region zusammenarbeiten.
Außerdem erklärt der Schulleiter das Grundkonzept der Schule, etwa wie versucht wird, durch Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen einen Praxisbezug herzustellen.
Hier geht’s zum YouTube-Kanal der Geislinger Zeitung.
 

SZENE-EXTRA: Von der Mittleren Reife an die Uni

Bild 2Der klassische Weg zum Studium führt über das Abitur an einem Gymnasium. Dass dieser klassische Weg nicht mehr der einzige ist, zeigt die Redaktion von Szene-Extra, der Jugendseite der Nürnberger Nachrichten in ihrer Serie „Wege zum Studium“. Zwölf Quereinsteiger erzählen wie sie an die Universität gekommen sind. Der Anteil der Studienanfänger ohne Gymnasialabitur hat sich allein zwischen 2007 und 2010 mehr als verdoppelt. Grund dafür sind gelockerte Zugangsbedingungen an den Universitäten. Außerdem werden immer mehr Studienfächer angeboten, die kein klassisches Abitur voraussetzen. Die Quereinsteiger aus der Serie erzählen beispielsweise wie sie von der mittleren Reife über ein Fach-Abi oder von einem Handwerksberuf an die Uni gekommen sind.

FLUTER: Anderes Land, anderes Studium

Bild 1Studium ist nicht gleich Studium. Unterschiede gibt es jedoch nicht nur zwischen den verschiedenen Fachrichtungen. Andere Anforderungen, Verhaltensregeln oder Lernbedingungen, jedes Land hat seine kulturellen und strukturellen Eigenheiten. Die Redaktion des fluter hat sechs Studierende von vier verschiedenen Kontinenten zu ihrem Uni-Alltag befragt.
Ein Oxford-Student berichtet vom schwierigen Einstellungsprozedere, das sich aber in einer großartigen Betreuung bezahlt macht. Eine Logopädiestudentin aus Finnland lobt das egalitäre und praktisch ausgerichtete Bildungssystem ihres Landes, während ein Musikfan in den Niederlanden selig Heavy Metal studiert und seine Fachwahl damit begründet, dass er „als Geisteswissenschaftler auch keine besseren Jobchancen“ hätte.
In Japan sei es hingegen besonders wichtig, dass man an einer namenhaften Uni seinen Abschluss macht, berichtet Sakura aus Tokio. Kurioserweise gelte  es nicht als unhöflich, während einer Vorlesung ein Nickerchen zu machen.
Ein südafrikanischer Marketingstudent kritisiert, dass die Bildung in seinem Land  zu sehr vom Einkommen abhängig sei und eine Qutoenregelung noch immer notwenig sei, um als schwarzer Südafrikaner in Führungspositionen zu gelangen. Die brasilianische Film-Studentin aus Rio de Janeiro sieht zuversichtlich in die Zukunft. Trotz mancher Schwachpunkte in der Infrastruktur und dem Schulsystem, freut sie sich, dass die öffentlichen Universitäten mehr gefördert werden und einen immer besseren Ruf genießen.

Szene-Extra: Ein Klassenzimmer im Gefängnis

Bild 5Einen jungen Menschen, der im Gefängnis sitzt, quälen vielleicht zuerst andere Sorgen als die nach verpassten Schulstunden. Aber irgendwann, wenn der Gefängnisalltag seine ganze Tristesse offenbart, fühlen die meisten doch wie kostbare Lebenszeit ereignislos verrinnt. Die Redaktion von Szene-Extra, der Jugendseite der Nürnberger Nachrichten stellt drei junge Gefängnisinsassen vor, die ihre Haftzeit nutzen, um zur Schule zu gehen und einen Schulabschluss nachzuholen. Vier Stunden am Tag bekommen Sie Unterricht. Die Einschlusszeit nach dem Mittagessen nutzen sie für die Hausaufgaben. Einer von ihnen übt sogar mit seinem britischen Zellennachbarn Englisch und macht Pläne für die Zeit nach der Haft.

bpb schreibt erstmals KinderMedienPreis aus

Bild 3Kindernachrichtensendungen, Wissensformate im Radio oder Kinderzeitungen: Journalistische Angebote für junge Menschen wecken nicht nur früh den Spaß daran, sich eigenständig zu informieren. Häufig erzeugen sie bei Kindern auch ein erstes Interesse an Politik. Diese frühe politische Bildungsarbeit der Macher von Kindermedienangeboten würdigt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb nun erstmals mit einem neu ausgeschriebenen Preis.

 

Die Preisverleihung des KinderMedienPreises 2013 findet im Rahmen der dritten KinderMedienKonferenz vom 27. bis 29. November 2013 in Berlin statt.

 

Mehr Infos gibt es hier.

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