JUNGE ZEITEN: Arbeiten fern der Heimat

Die Krise hat Europa schwer getroffen. Allein in Spanien hat die Rezession rund 3 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Diese Entwicklung trifft besonders die junge Generation – Schulabgänger und Hochschulabsolventen, die in ihren Heimatländern einfach keine Jobs finden. Viele von ihnen treibt die Perspektivlosigkeit nach Deutschland.
Die Redaktion von Junge Zeiten, der Jugendseite des Kölner Stadt-Anzeigers, hat zwei Angehörige jener sogenannten „Generación Cero“ (Generation Null) getroffen. Juan und Rosa haben Spanien verlassen, um in Deutschland endlich Arbeit zu finden. Beide haben gute Hochschulabschlüsse und Auslandserfahrung, stecken in Deutschland jedoch in Aushilfsjobs fest. Gründe hierfür können Sprachbarrieren und Schwierigkeiten bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen sein. Bei Junge Zeiten berichten sie von ihren Erfahrungen in der neuen Heimat, ihren Hoffnungen und Wünschen für die Zukunft.

FLUTER.DE: Mehrsprachig Aufwachsen

In vielen Familien werden mehrere Sprachen gesprochen. Wenn die Eltern unterschiedliche Nationalitäten haben oder in ein fremdes Land emigriert sind, wachsen die Kinder mehrsprachig auf. Wie sich das im Alltag gestaltet und welche Vorteile das haben kann, wird auf Fluter.de behandelt. Karoline Kuhla stellt zwei Jugendliche vor, die zwei- oder sogar dreisprachig leben. Claudio Hinterhäuser spricht mit seiner Mutter deutsch, während sein Vater ihn stets auf italienisch anredet. Simon Hannas Mutter ist Deutsche, sein Vater Ägypter und neben diesen beiden Sprachen spricht er außerdem fließend Englisch. In zwei Poträts berichten die jungen Männer in der Ich-Perspektive welche Rolle die jeweiligen Sprachen in ihrem Leben und für ihre Identität spielen. In welcher Sprache denken und träumen sie und wie funktioniert die alltägliche Kommunikation in der Familie? Am Ende  machen sich beide Gedanken, ob sie ihre eigenen Kinder ebenfalls bilingual erziehen würden.

YAEZ.DE: Total integriert?

Integration – ein heißes Thema in Deutschland, das in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert wird. Oft ist die Debatte darüber emotional sehr aufgeladen und sachliche Argumente treten in den Hintergrund.


Die Redaktion von yaez.de hat dagegen die Diskussion konkretisiert und drei junge Männer aus verschiedenen Herkunftsländern getroffen, die den Redakteuren einen Einblick in ihr Leben in Deutschland gewährten.


Faisal, Filippo und Dimitry sind 15, 26 und 19 Jahre alt und haben verschiedene Erfahrungen damit gemacht, was es heisst, als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland zu leben. So treffen die Redakteure Faisal in einer Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Wedding und den Lehramtsstudenten Filippo bei seiner ersten Unterrichtsstunde. Wer mehr über die Geschichten der Männer erfahren möchte, kann den ganzen Artikel auf yaez.de nachlesen.

TAUBER-ZEITUNG: Thema Einbürgerung

Die Jugend Spezial-Seite der Tauber Zeitung beschäftigt sich auf ihrer wöchentlichen Seite immer mit einem speziellen Thema, dass die Jugendredakteure der Zeitung entwickeln. Dieses Mal ging es um Einbürgerung. Die Idee kam daher, dass die Autoren aus ihren Bekanntenkreisen Menschen kannten, die gerne in Deutschland eingebürgert werden würden, dies aber im Moment nicht möglich ist. Entstanden sind zwei Berichte über zwei junge Frauen, die erklären, warum sie gerne die deutsche Staatsbürgerschaft hätten und die von den Schwierigkeiten berichten, die das Leben zwischen zwei Kulturen mit sich bringt. Außerdem nahmen die Autoren Kontakt zum Landratsamt auf und ließen sich erklären, wie man die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt, was es mit dem Einbürgerungstest auf sich hat und wie das Asylrecht momentan aussieht.

Kontakt:
Alexander Eckert
a.eckert@swp.de

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