JUGENDMEDIENTAGE 2016: Jetzt anmelden!

Die Jugendmedientage sind einer der größten Kongresse für junge Medienmachende in Deutschland.

Vom 27. bis 30. Oktober 2016 treffen 400 engagierte Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren in Dresden zusammen, um gemeinsam leidenschaftliche Medienarbeit zu betreiben:

Unter der Anleitung von Branchenexperten lernen sie handwerkliches Know-how, erweitern ihre Medienkompetenzen, spinnen kreative Ideen und knüpfen Kontakte − zu Profis wie zu Gleichgesinnten. Die Jugendmedientage fördern gezielt junges Engagement, aus einer frischen Perspektive mit innovativen Ideen.

In diesem Jahr lautet der Themenschwerpunkt „Medien- oder Märchenland?“ – unter anderem sollen sich die Teilnehmer gezielt mit Fragen zur Pressefreiheit und der Glaubwürdigkeit der Medien beschäftigen.

Interessierte sollten sich beeilen: Noch bis zum 14. August sind vergünstigte „Early-Bird-Tickets“verfügbar. Hier bekommt ihr euer Ticket.

FUDDER: „Pokémon Go“-Hype unter die Lupe genommen

„Pokémon? Das ist doch kalter Kaffee…“ – Von wegen! Plötzlich ist das japanische Videospiel von 1996 wieder in aller Munde.

Das liegt an der neuen Variante für das Smartphone, genannt „Pokémon Go“. Das Besondere daran ist, dass sich die Spieler mit ihren Telefonen durch die reale Welt bewegen müssen, um im Spiel Fortschritte zu erzielen.

Fudder, das Jugendportal der Badischen Zeitung, hat sich in Freiburg nach Pokémonspielern umgesehen.

Diese erklären, was sie an der Neuauflage so begeistert. Weiterhin wird beschrieben, wie das Spiel genau funktioniert. Außerdem liefert der Autor seine eigene Einschätzung dazu, wie lange der Hype wohl andauern wird.

Hier geht’s zum Artikel.

DREHSCHEIBE: Besuch auf der TINCON

Die drehscheibe war kürzlich auf der „teenageinternetwork convention“, genannt TINCON, in Berlin unterwegs! Im Haus der Berliner Festspiele trafen sich Menschen zwischen 13 und 21 Jahren, um über aktuelle Themen und Trends zu diskutieren.

In Videobeiträgen haben wir die Stimmung des Events eingefangen und mit einigen Gästen über aktuelle Themen gesprochen.

So erklärt Duygu Gezen als allererste Social-Media-Volontärin der ARD, wie sie Snapchat nutzt und was die Vorteile des Messaging-Dienstes sind.

Darüber, wie Lokalzeitungen über Flüchtlinge berichten können, sprachen wir mit Clemantine Wamariya, die als Kind vor dem Genozid in Ruanda floh und sich jetzt als Menschenrechtsaktivistin für Flüchtlinge in aller Welt einsetzt.

STRAßEN-WEISE: Schlaues von der Straße

„Die besten Geschichten findet man auf der Straße“ – So lautet eine alte Journalistenweisheit.  Volontäre von Nürnberger Zeitung, Nürnberger Nachrichten und www.nordbayern.de haben sich diesen Spruch zu Herzen genommen.

So entstand das Projekt „Straßen-Weise“. Mit Notizblock und Fotoapparat bewaffnet sind die Jungjournalisten losgezogen, um zu erfahren, was die Menschen auf der Straße bewegt. Die Begegnungen ereignen sich dabei rein zufällig und genauso vielfältig wie die Menschen sind auch die Themen, über die sie sprechen.

Hier geht es zum Fotoblog. Auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter ist das Projekt zu finden.

Studie „Generation What?“: So tickt Europas Jugend

Sind wir die Generation Internet? Die Generation Facebook? Oder doch die Generation Endgame? Welche Ziele und Träume, welche Sorgen und Ängste haben wir? Die europaweite Studie „Generation What?“, die am 11. April gestartet ist, liefert die Antworten. „Wir wollen den Menschen im Alter von 18 bis 34 die Möglichkeit geben, sich zu verschiedenen Themen zu äußern und so ein Stimmungsbild erstellen“, sagt Tobias Bönte vom Bayerischen Rundfunk, Cross-Promo Beauftragter der „Generation What?“-Studie.

So weit, so gut. Doch was macht diese Umfrage relevant für Jugendredaktionen? Worin unterscheidet sie sich von herkömmlichen Jugendstudien?

Zum einen liegen die anonymisierten Ergebnisse der Studie nicht ausschließlich den Forschungsinstituten und den Sendern vor, sondern jedem, der die Website besucht – und das bereits während die Studie läuft. So ergibt sich ein ständig aktualisierter Überblick über die Antworten der europäischen Jugend auf die 149 Fragen der Studie. Die Jugendredaktionen können also sofort die tendenziellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Länder erkennen und für ihre Arbeit nutzen.

Zum anderen hat schon das französische Vorbild, die „Génération Quoi“-Studie, gezeigt, dass ein solches Projekt Politik und Gesetzgebung beeinflussen kann. So hofft Tobias Bönte, „dass sich die Politik mit den Ergebnissen der Umfrage beschäftigen wird oder vielleicht auch beschäftigen muss“. Er hält es für wahrscheinlich, dass sich die deutsche Politik mit der Umfrage auseinandersetzen wird.

Die Studie wird durch 15 Rundfunk- und TV-Sender in ganz Europa verbreitet. Damit dies funktioniert, koordiniert die Europäischen Rundfunkunion die internationalen Zusammenarbeit; in Deutschland wird das Projekt vom BR, dem SWR und dem ZDF geleitet. Die Sender haben sich zum Ziel gesetzt, mindestens eine Millionen Europäer zu befragen. Nach drei Wochen sind sie dem schon näher gekommen: Über 600.000 junge Erwachsene aus 29 Ländern haben bereits an der Umfrage teilgenommen. Die Auswertung der Daten ist für den November 2016 geplant und wird in Deutschland vom Sinus Institut durchgeführt.

Hier geht´s zur Studie: www.generation-what.de

TEXT: Lennart Zinck

ZiSH: Aussteiger in Thailand porträtiert

Nix wie weg – vom Fernweh wird wohl jeder mal gepackt. Doch wo den meisten ein Urlaub genügt, um den Akku für den Alltag wieder aufzuladen, sind andere deutlich konsequenter. Sie brechen ihre Zelte in Deutschland vollständig ab und ziehen dauerhaft ins Ausland.

Die extremste Form der Auswanderer ist wohl die der sogenannten Aussteiger. Ihnen geht es in erster Linie darum, sich ein möglichst alternatives Leben aufzubauen, um hiesigen Konventionen und gesellschaftlichen Zwängen zu entkommen.

Der 23-jährige David ist so ein Aussteiger. Er ist nach dem Abitur nach Thailand ausgewandert und lebt dort nun in einem selbstgebauten Bambushaus auf einer Farm.

Eine Autorin von ZiSH, der Jugendseite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, hat ihn dort besucht, ihn über sein neues Leben befragt und bei seinem Alltag begleitet.

Hier geht es zum Artikel.

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