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"Wir wollen eine Illustrierte für Jugendliche machen"Seit letzter Woche ist eine neue Zeitschrift auf den Markt, yuno. Der Redaktionsleiter dieses Jugendmagazins erzählt im Interview mit der Jugenddrehscheibe, wie das Magazin entstanden ist und wen die Redaktion damit erreichen will.
Wie kam es, dass dieses neue Wissensmagazin für Kinder ins Leben gerufen wurde? Die Idee für das Magazin stammt aus dem Ideenwettbewerb "Grüne Wiese", den Gruner und Jahr Anfang 2009 durchgeführt hat. Wir landeten nicht in den Top Drei, bekamen aber ein sehr ermunterndes Feedback: Wir sollten noch etwas spitzer, frecher, mutiger werden. Das haben wir uns zu Herzen genommen und weitergemacht. Der Verlag hat uns da sehr freie Hand gelassen.
Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Magazin? Wir wollen eine Illustrierte für Jugendliche machen, einfach ein gutes Heft. Dabei möchten wir junge Leser erreichen ab zehn Jahren, also ab der 5. Klasse. Denn gerade Jugendliche haben viele Fragen und wollen die großen Zusammenhänge erklärt bekommen, zum Beispiel den Klimawandel oder die Globalisierung. yuno geht solche Themen anders an als die Schule oder die Wissensmagazine, da wir sie lebhaft und originell aufgreifen und sehr stark mit Bildern arbeiten.
Worin unterscheidet sich das Magazin also genau von den anderen Magazinen, die sich an die gleiche Zielgruppe richten?
Ein Wort zum Internetauftritt von Yuno: Welches Konzept steht dahinter? Soll der Internetauftritt eine Ergänzung des Printmagazins sein? Das Magazin ist ja zunächst noch ein Experiment, wir haben erstmal nur einen One-Shot produziert. Aber auch da geht es ohne Website nicht. Die Zielgruppe muss die Möglichkeit bekommen, Ideen und Anmerkungen loszuwerden, wie es auf der Seite von yuno der Fall ist. Wenn es weitergeht mit yuno, wäre das Ziel eine Community wie zum Beispiel bei Neon. Die sind ja sozusagen der große Bruder von yuno, machen das gut vor und ziehen auch viele Themen aus dieser Community. Davon kann man nur lernen.
Und wissen Sie jetzt schon, wie und ob es weitergeht mit Yuno?
Interview: Kathrin Justen
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