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Finanzkrise in der SchuleDie Goslarsche Zeitung lässt Gymnasiasten erklären, warum die Weltwirtschaft in der Klemme steckt Nur die wenigsten verstehen, warum es mit der Wirtschaft auf einmal den Bach runter geht. Immobilienkrise, toxische Wertpapiere, Verstaatlichung und Konjunkturpakete – bei dem Versuch, diese Zusammenhänge allgemein verständlich zu erklären, verheben sich selbst gestandene Wirtschaftsjournalisten regelmäßig.
Die Journalistin, die bei der Goslarschen Zeitung für die Jugendseite "Junge Szene" zuständig ist, sprach mit ihrer Idee einen Gymnasiallehrer an, den sie bereits aus der redaktionellen Arbeit kannte. Der Pädagoge zeigte sich sehr aufgeschlossen und schlug eine elfte Klasse vor, deren Schülern er zutraute, das schwierige Thema zu bewältigen.
Vor der geplanten Schulstunde zur Finanzkrise gab der Gymnasiallehrer seinen Schülern Hausaufgaben auf, die in die Thematik einführen sollten. Zum verabredeten Termin nahmen Katja Krause und eine Praktikantin an der Unterrichtsstunde teil. Der Lehrer teilte die Klassen in verschiedene Gruppen ein und ließ sie Themenkomplexe erarbeiten wie die US-Immobilienkrise, die Spekulationen der Banken und die Hilfspakete vom Staat.
"Mit dieser elften Klasse haben wir einen Glücksgriff gemacht", sagt die Redakteurin, die nach dem Unterricht Statements von den Schülern einholte und Porträtfotos machte. Aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen machten die Schüler ein Schaubild, das in der Zeitung abgedruckt wurde. Dazu schrieb Katja Krause einen Text, der die Erklärungen der Schüler zur Finanzkrise wiedergibt. "Leider war eine Schulstunde zu knapp", sagt die Redakteurin. Das nächste Mal würde sie mehr Zeit für eine solche Aktion einplanen.
von Jan Steeger
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