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Die Augsburger Allgemeine berichtet regelmäßig über "Jugend forscht" und fördert den Regionalentscheid

 

Seit mehr als 40 Jahren beteiligen sich Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren am Wettbewerb "Jugend forscht". Für 10- bis 14-Jährige wurde 1969 die Juniorensparte "Schüler experimentieren" eingeführt. Erstmalig ausgerufen wurde der Wettbewerb 1965 vom ehemaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen. Fast in allen Regionen Deutschlands finden Vorentscheide statt. Die Augsburger Allgemeine Zeitung ist unter den 250 Patenunternehmen der Hamburger Initiative allerdings die einzige Zeitung, die nicht nur über den Wettbewerb berichtet, sondern diesen auch mitausrichtet. Andere Zeitungen beschränken sich dagegen bestenfalls auf die Berichterstattung über lokale Teilnehmer.

 

Stefanie Sayle von der Augsgburger Allgemeinen

"Die Augsburger Allgemeine Zeitung hat erkannt, dass sie mithilfe des Regionalentscheides ihre Leser an sich binden kann", sagt Dr. Daniel Giese, Pressesprecher der Stiftung Jugend forscht in Hamburg. Giese vermutet, dass sich wegen des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts des Wettbewerbs hauptsächlich Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung dafür interessieren. Dennoch sieht er in der redaktionellen und organisatorischen Kooperation mit "Jugend forscht" für Zeitungen Chancen, sich in der Region zu positionieren. "Interessierte Zeitungen können sich bei uns das ganze Jahr über melden", sagt Giese. Für den nächsten Wettbewerb müssten die Zeitungen bereits im September mit den Vorbereitungen beginnen, so der Pressesprecher.

 


"Seit über dreißig Jahren organisieren und finanzieren wir gemeinsam mit einem Partner den Regionalentscheid rund um Augsburg", sagt Stefanie Sayle, Geschäftsführerin der Medien-Akademie Augsburg, die zur Mediengruppe Pressedruck gehört. Mehrere Tausend Euro investiert der Verlag. Gemeinsam mit der verlagseigenen Event-abteilung organisiert sie den Wettbewerb für die jährlich rund 90 Teilnehmer. Etwa sechs Wochen dauert die heiße Phase der Planung und Umsetzung. Bei ihrer Arbeit ist Stefanie Sayle stark an die Vorgaben der Stiftung gebunden: Der Rahmen der Veranstaltung, die Preise, die Juryarbeit, die Bewertungskriterien und das Wettbewerbs-Logo werden von der Stiftung "Jugend forscht" festgelegt.

 


Parallel zur organisatorischen Arbeit wird der Wettbewerb redaktionell begleitet. Die Artikel erscheinen von Januar bis Anfang Juni auf der Schulseite, im Jugendressort K!ar Text, sowie in den Lokalseiten der einzelnen Städteausgaben. "In der Vorberichterstattung stellen wir in der Regel alle Projekte und die Teilnehmer aus unserem Verbreitungsgebiet vor", so Sayle. Die Berichterstattung umfasst die komplette journalistische Bandbreite, von Interviews mit Lehrern über Porträts der Teilnehmer bis hin zu Serien, in denen die Projekte präsentiert werden. Um Kontakt zu den Teilnehmern aufzunehmen, bekommt die Redaktion eine Teilnehmerliste. Verfasst werden die Artikel unter Anleitung von Stefanie Sayle von den Volontären und Lokalredakteuren. Besonders viele Veröffentlichungen erscheinen im Zeitraum der Vorberichterstattung und erreichen im März – vor dem Regionalwettbewerb – ihren Höchststand.

 


Im Online-Special unter www.augsburger-allgemeine.de/jugendforscht werden das Konzept und die Inhalte des Wettbewerbs genauer dargestellt. Die Homepage ist mit der Stiftung "Jugend forscht" verlinkt.

 

von Steffi Bojahr

 

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