Studie über die Berichterstattung zu Fukushima

von Redaktion | Jul 19, 2011 | Comments Off on Studie über die Berichterstattung zu Fukushima
 
Jugenddrehscheibe

izi-Leiterin Maya Götz und bpb-Präsident Tomas Krüger eröffnen die Konferenz.  Krüger: “Es ist wichtig, dass wir Kindern die Mittel an die Hand geben, das Weltgeschehen einzuordnen. Die Blitz-KinderMedienKonferenz wird Qualitätskriterien diskutieren.”


Der erste Programm-Punkt: Eine Studie zur Berichterstattung zur Katastrophe von Japan. Auffällig wurde bei der Studie der Unterschied zwischen der Berichterstattung für Erwachsene und Kinder. Während gewöhnliche TV-Formate auf eine drastische Bildsprache und teilweise spekulativen Inhalt setzen, bieten Kindersendungen wie logo! Erklärungen – vor allem durch animierte Filme.


Wie berichteten Printmedien?
Kinder nehmen die Nachrichten in Erwachsenen-Medien wie der Bild-Zeitung vor allem über die Bilder und die plakativen Schlagzeilen wahr. Auch ausgewiesene Kinder-Magazine und Agentur-Meldungen für Kinder nutzen bildhafte Sprachelemente. In einem Kindermagazin heißt es: “Die (Körper-)Zellen sind programmiert ähnlich wie ein Computer”. Die Metaphern dienen in Kindermedien dazu, Sachverhalte anschaulich zu erklären. Dagegen nutzen viele Tageszeitungen die drastischen Vergleiche, um eine emotionale Wirkung zu erzielen.


Kindermedien zeigen keine Todesopfer, bedienen sich einer zurückhaltenden Sprache und sind berichten tendenziell optimistischer über die Katastrophe.


Doch wie nehmen Kinder solche Ereignisse medial überhaupt wahr? Dazu gleich mehr.

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